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MÜNCHBERG - Wie Bürgermeister Thomas Fein mitteilt, beteiligt sich die Stadt Münchberg - neben etlichen anderen Städten und Gemeinden der Region - auch in diesem Jahr traditionell wieder an der weltweiten Aktion „Eine Flagge für Tibet" am 10. März.
1949/50 wurde das souveräne Tibet von der Volksrepublik China völkerrechtswidrig besetzt und 1951 annektiert. Der verzweifelte Widerstand des tibetischen Volkes gegen die Okkupanten fand am 10. März 1959 in einem Aufstand in der tibetischen Hauptstadt Lhasa seinen tragischen Höhepunkt, bei dem nach offiziellen chinesischen Angaben 87000 Tibeter ums Leben kamen. Der Dalai Lama, das geistliche und weltliche Oberhaupt der Tibeter, vertritt konsequent eine Politik der Gewaltlosigkeit und Toleranz, obwohl die Lebensumstände für seine Landsleute in Tibet seit Jahren immer schlechter werden.
Aus Solidarität mit dem gewaltlosen Widerstand der Tibeter gegen die chinesische Besatzungspolitik wird deshalb am 51. Jahrestag des Volksaufstandes die tibetische Flagge am Rathaus gehisst. „Mit der Teilnahme an der Aktion setzen die Gemeinden, Städte und Landkreise ein deutliches Zeichen, dass sie für Gerechtigkeit und Frieden eintreten. Angesichts der weltweit zunehmenden Tendenz, Krieg und Gewalt wieder als Mittel der Politik zu legitimieren, muss der gewaltlose Kampf des Dalai Lama unterstützt werden.", so Bürgermeister Thomas Fein.
Wie die „Tibet Initiative Deutschland e.V." mitteilt, beteiligten sich im vergangenen Jahr allein in Deutschland 1000 Städte und Landkreise an der weltweiten Aktion. In ganz Europa wehten in mehreren tausend Städten tibetische Flaggen. Weitere Informationen zu der Aktion und zur Situation in Tibet gibt es im Internet unter www.tibetflagge.net.
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