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Band 14: Das Observanzbuch der Stadt Münchberg

Inhalt

Ein Meilenstein für die Entwicklung der Stadt Münchberg ist der 13. Juli 1364. An diesem Tag verleihen die Ritter Rüdiger von Sparneck mit seinen Söhnen und Hans von Sparneck auf Weißdorf mit seinen Söhnen Münchberg die Privilegien und Rechte, wie sie in der Reichsstadt Nürnberg Anwendung fanden. Mit diesem Freiheitsbrief schufen die Herren von Sparneck die Voraussetzungen für die Entwicklung der Stadt, die ihren Höhepunkt als Mittelpunkt des ehemaligen Landkreises Münchberg fand. Die Originalurkunde ist verloren gegangen. Im vorliegenden Observanzbuch findet sich aber eine Abschrift, von der man sicher sein kann, dass der Schreiber das Original tatsächlich in Händen hatte.

 Das gleiche gilt für den Kaufvertrag zwischen dem Hause Sparneck und dem Burggrafen von Nürnberg vom 22. Februar 1373. Mit diesem Kauf wurde ein großer Schritt zum Entstehen der späteren Markgrafschaft Bayreuth-Kulmbach getan.

 Die Bedeutung dieser Urkunden hatte der Magistrat der Stadt 1677 erkannt, als er den Münchberger Bürger Johann Heinrich Abt als Schreiber anstellte und ihn beauftragte, die vorhandenen Urkunden zu sichern, zu kopieren und damit für die Nachwelt zu erhalten. 

Zudem schien es dem Rat wichtig, das in der Stadt gültige Gewohnheitsrecht aufzuschreiben, es der Verwaltung an die Hand zu geben und damit für die Bürger rechtsverbindlich zu machen. 

Die Autoren

Norbert Goßler befasst sich seit Jahrzehnten mit Heimatgeschichte und ist Autor verschiedener heimatgeschichtlicher Bücher und Aufsätze. In der Reihe der Münchberger Stadtgeschichte war er Verfasser der Ausgabe "Das Gesundheitswesen der Stadt Münchberg von den Anfängen bis 1972".

Werner Kießling, langjähriger Stadtarchivar von Münchberg, hat viele heimatgeschichtliche Arbeiten "amtsmäßig" begleitet und viele Beiträge zur Ortsgeschichte verfasst. Ihm war es ein besonderes Anliegen, das Observanzbuch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 Preis

15,00 Euro


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